Ev.-luth. St. Gertrud-Gemeinde

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Seitdem Menschen über sich selbst nachdenken können, gibt es Grabstellen. Es ist geradezu ein Kennzeichen des Menschen, die Toten zu bestatten. Dies geschieht nicht allein aus Pietät, sondern auch, weil die Trauer einen Ort braucht. Schon von den Vorvätern im Glauben, wie zum Beispiel Abraham, wird berichtet, wie sie bestattet wurden.

Die Bestattungsformen sind weltweit mannigfaltig und auch die christliche Bestattung in unseren Breiten ist Veränderungen unterworfen.

 

Glichen Grabstellen früher liebevoll angelegten kleinen Gärten, so wird heute oftmals ein schlichtes Grab gewünscht. Aber auch eine Entwicklung zu individueller Gestaltung, die zum Ausdruck bringt, was der Verstorben den Hinterbliebenen bedeutet hat, ist heute verstärkt zu beobachten.

 

War die Pflege der Grabstellen durch die Kinder früher selbstverständlich, so leben heute die Angehörigen oft weit verstreut und die Grabpflege wird von den Familien als Problem empfunden. Das hat auch Auswirkungen auf die Bestattungsform. Galt früher die Erdbestattung im Einzel- oder Familiengrab als Normalfall, so wird heute die Einäscherung mit anschließender Unrnenbeisetzung in gleichem Maße gewählt. Grund dafür ist neben der eigenen Einstellung auch die Entwicklung in der Theologie.

Blick über den Friedhof
Blick über den Friedhof

Deutlich wird dies besonders in der Veränderung der alten Bekenntnisformel "Auferstehung des Fleisches". Heute sprechen wir im Bekenntnis von der "Auferstehung der Toten", weil damit besser zum Ausdruck gebracht werden kann, dass der Leib zwar vergänglich ist, der Mensch mit seiner Geschichte jedoch von Gott gehalten bleibt. Oder - um mit dem Apostel Paulus zu sprechen: Wir werden bei Gott einen neuen himmlischen Leib bekommen - und deshalb ist es von der Seite des Glaubens freigestellt, wie wir den sterblichen Leib bestatten, solange alles mit Liebe und Würde geschieht.

 

Eine junge Entwicklung ist die "Bestattung unter dem grünen Rasen". Sie wird vor allem dann gewählt, wenn die Sorge um die Grabpflege im Vordergrund steht, hat aber auch Schattenseiten. Die Erfahrung zeigt, dass Angehörigen der Ort zum Trauern fehlt und mehr verloren geht, als zunächst bedacht wird. Menschen, die sich auf die Suche nach ihrer Familiengeschichte gemacht haben, berichten, dass ihnen gerade Grabsteine zu steinernen Zeugen längst vergangener Zeiten geworden sind. Dies bricht mit dem "grünen Rasen" weg.

 

Ein guter Kompromiss ist deshalb ein Urnenreihengrab, bei dem der Name auf einer Grabplatte, die in den Rasen eingelegt wird, erhalten werden kann.

 

Auf unserem Friedhof werden Gebühren für die Verleihung von Nutzungsrechten an Grabstellen nach der jeweils gültigen Friedhofsgebührenordnung erhoben.

 

 

 

Friedhofsordnung Döse.pdf
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Friedhofsgebührenordnung Döse.pdf
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Friedhof Preise Tabelle.pdf
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